Essen ein paar Schweizer locker beim Warten auf einen Kranwagen
Gestern fuhr ich mit dem Auto auf dem Weg von Lugano nach Zürich durch den Gotthard Tunnel. Im Tunnel soll man ja Radio hören, falls die Polizei einem was wichtiges mitzuteilen hat. Der einzige deutschsprachige Sender, den man empfängt ist auf 88,4MHz DRS1.
DRS1 spielt eher… äh…. nicht ganz so modernen Kram und vieles deutschsprachig. Unter anderem lief ein Lied der Gruppe Schtärneföifi (5 Sterne), das mir nicht mehr aus dem Kopf geht und was mich während des Hörens ab und zu zustimmend nicken lies und dabei denken .oO(wie treffend…):
Die Fernsicht war ganz nett, ich hatte gerade ein Stativ und eine Kamera im Auto und war in der Nähe vom Waid in Zürich.
Allerdings ärgere ich mich ziemlich, dass ich aus der Belichtungszeit von 1/1000s bei f/18, die mir direkt etwas seltsam vorkam, nicht auf eine zu hohe ISO-Einstellung schloss. Also rauscht das Panorama nun….
Aber immerhin sieht man die Glarner-Alpen hinter dem See schön (ca. 80-100km entfernt) und auch der Schnee auf den Bergen sieht nett aus
Hier ein Ausschnitt in 50%:
Hier das Panorama in 1%:
Klickt auf die Bilder, um zur 50% Version mit ca. 22500 Pixeln Breite zu gelangen.
Und ich glaube, nun hab’ ich keine Lust mehr auf Panoramabilder und übe mich fortan an Portraits oder überhaupt Menschen
Oder wie erkläre ich mir in letzter Zeit verhäufte Besuche der Webcrawler der, dem aktuellen “Ich such geklaute Bilder/Namen/Gedanken und mach damit Kohle, bzw. zocke bevorzugt junge oder durch böse Abmahnanwaltanschreiben eingeschüchterte Internetnutzer ab”-Trend folgenden Firma BD Brandprotect.
Normalerweise sollte ein entsprechender Eintrag in der robots.txt Datei abhilfe schaffen, aber nicht so bei mir.
Obwohl der “BPImageWalker” getaufte Crawler brav die robots.txt Datei aufrief:
40-50MB Traffic pro Besuch, den man sich sparen könnte. Naja, nun hab’ ich ihn eben nach feuerwandiger Methode ausgesperrt, aber schön ist es trotzdem nicht.
Für alle, die es auf die normale Art und Weise versuchen wollen, empfiehlt sich die Erstellung einer Datei “robots.txt” im Stammverzeichnis der jeweiligen Internetpräsenz mit folgendem Eintrag:
Viele von Euch erinnern sich sicher an den sogenannten Problembären JJ1, bekannt geworden unter dem Namen Bruno. Der Bär wurde nach mehreren erfolglosen Einfangversuchen und brennenden Reden, z.B. von Edmund Stoibär, letztes Jahr in Deutschland erschossen.
Nun hat(te) die Schweiz ihren eigenen Problembären. JJ3 wurde nach langen Diskussionen und “Vergrämungsaktionen” (vielleicht hätte man darüber mal mit dem Betroffenen diskutieren sollen) zum Risikobären hochgestuft und am 14. April von Wildhütern erlegt.
In Deutschland entbrannte damals eine wilde Diskussion, die sich durch alle Medien zog, ob das nun richtig war oder der Bär nicht z.B. einfach hätte ignoriert werden können.
Diskutiert wird hier in der Schweiz nun auch darüber. Allerdings scheint der Schweizer hier praktischer zu denken. Im schweizer Radio DRS3 z.B. wurden am nächsten Morgen in der Morgensendung direkt mögliche Zubereitungsarten für Bären, teils von Spitzenköchen vorgestellt. Bärenzungenragout mit Rotweinsossenkram fand ich allerdings bäh Bäreneintopf könnte ich mir aber schon ganz lecker vorstellen…
Als ich heute Morgen ins Büro kam, lief die Konversation so ab:
Ich: “Guten Morgen! Hast Du mich vermisst?”
Corinne: “Nein”
Ich: “Okay”
Corinne: “Ich habe das Bild abgehängt, was Du da an der Wand hattest, das machte mich ganz %&#:*#*$§”
Ich: “Es machte Dich was?”
Corinne: “%&#:*#*$§”
Ich: “Könntest Du mir das mal aufschreiben?”